| EGGE-WESER | Sept. 1983 | Band 2 / Heft 2 | 43-108 |
Zusammengestellt von K. Preywisch, Höxter
(Herrn Prof. Dr. Polt Dircksen zum 75. Geburtstag gewidmet)
Im Herbst 1982 verschickte der Naturkundliche Verein Egge-Weser an seine inzwischen fast 200 Mitglieder und einige Freunde Geländelisten mit einem Verzeichnis der hier zu erwartenden Wirbeltiere. Die Antwort war unerwartet groß. Es beteiligten sich folgende Damen und Herren:
| Abke, K., Derental | Loos, H., Höxter |
| Backhaus, R., Willebadessen | Leßmann, D., Ottbergen |
| Beine, W., Brakel | Löwenkamp, F., Riesel |
| Biermann, H., Bad Driburg | Maeßen, J., Steinheim |
| Braun, J., Bruchhausen | Menke, H.-P., Bad Driburg |
| Brokmeyer, F., Rischenau | Micus, F., Höxter |
| Buss, J., Bad Driburg | Mönkemeyer, R., Stahle |
| Chytrek, G., Albaxen | v.u.z.Mühlen, Dr. W., Merlsheim |
| Czorny, M., Steinheim | Parensen, C., Brakel |
| Deutscher Bund für Vogelschutz, AG Südkreis | Pieper, U., Nieheim |
| Ernst, J., Peckelsheim | Pöschel, R., Höxter |
| Piene, H., Vörden | Puppe, B., Warburg |
| Gocke, H., Höxter | Rau, H.G., Bad Herrmannsborn |
| Gröger, R., Ottbergen | Rikus, N., Höxter |
| Hanke, N., Schmechten | Sabe, H., Höxter |
| Hartmann, K., Steinheim | Scheller B., Oeynhausen |
| von Heesen, A., Albaxen | Schiller P., Bosseborn |
| Heinemann, A., Bad Driburg | Schlenke J., Brakel |
| Heldt, E., Warburg | Schröder H., Gehrden |
| Hesse, G., Höxter | Schwarze W., Scherfede |
| Hoepfner, O., Steinheim | Sievering, E. & O., Bruchhausen |
| Immand, H., Steinheim | Smolis, M., Worms |
| Juckwer, E.A., Steinheim | Stamm, W., Erwitzen |
| v.Kanne, B., Breitenhaupt | Steinborn, G., Bruchhausen |
| Kemper, A., Nieheim | Stephan, H., Eberschütz |
| Kleinert, A., Peckelsheim | Strathmann, B., Kollerbeck |
| Kloppenburg, F., Höxter | Timmer, R. Vinsebeck |
| Klotz, J., Bühne | Ulsaß, E., Erkeln |
| Knipping, K., Ottbergen | Weber, H., Höxter |
| Körte, P., Albaxen | Weskamp, L., Brakel |
| Kronenberg, W., Ottbergen | Wessels, H., Albaxen |
| Krus, H.-D., Bellersen | Wigge, K., Schönenberg |
Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt, ebenso den Herren K. Müller, Godelheim, der den Abschnitt über die Fische ergänzte, und D. Leßmann, der die Prozentzahlen der Elektrobefischung der Weser vermittelte, die sein Lehrer, Professor Dr. G. Buhse, seit 1968 durchführte. Ihre Werte (abgekürzt EB) beziehen sich auf die Gesamtmenge aller Fische, die bei dieser wissenschaftlichen Methode gefangen werden. Sie sind nicht zu verwechseln mit der Fangstatistik der Vereine, die nur die wirtschaftlich wertvollen, dem Wasser entnommenen Arten umfaßt.
Zu besonderem Dank bin ich Herrn G. Steinborn verpflichtet, der den Abschnitt über die Fledermäuse beisteuerte. In jahrelanger, mühevoller Arbeit hat er die Gewöllanalysen des zu früh verstorbenen Kleinsäugerforschers J. Zabel fortgesetzt. Diesen beiden verdanken wir die eingehende Kenntnis der Verbreitung der verborgen lebenden Kleinsäuger in unserem Kreis. Die Verbreitung der Zwergspitzmaus, die im Fragebogen vergessen war, ist deshalb auch erforscht.
Verteilung von Kleinsäugerschädeln auf die Grundfelder der Karte
Da es nicht nur um die gegenwärtige Verbreitung der Wirbeltiere ging, also in den beginnenden 80er Jahren, sondern auch um ihre Geschichte, wurde erfragt, ob frühere Vorkommen bekannt waren, und zwar bis 1899, 1900-1959, 1960-1979, ab 1980. Es wurden erstaunlich viele frühere Vorkommen ermittelt, doch keine aus dem vorigen Jahrhundert. Wo es geboten schien, wurde dann auf die vorliegende Literatur zurückgegriffen. Bei vielen Vogelarten, hier wurden nur die Brutvögel erfaßt, wurde nur die von der Erhebung erfaßte Augenblickssituation dargestellt.
Die Ergebnisse wurden in Punktrasterkarten eingetragen und mit einem kurzen Begleittext versehen. Als Grundfeld für die Rasterkarte wurde das Viertel eines Meßtischblatts gewählt. Die Kennzahl dafür im Text setzt sich aus dem Hochwert, dem Rechtswert und der Ziffer des Meßtischblattviertels (= Quadrant) zusammen. So liegt Manrode in 4422/1 (im 1. Quadranten des Meßtischblatts Trendelburg (= Blatt 4422 der Topographischen Karte 1 : 25000, kurz TK25), 4422/4 gehört nicht mehr zum Arbeitsgebiet.

Die Arten wurden angeordnet und benannt nach LADIGES-VOGT (1965), ARNOLD-BURTON (1979), PETERSON-MOUNTFORT-HOLLOM (1965-7.) und VAN DEN BRINK (1972), soweit die Artnamen darin enthalten waren.
Fische
Anmerkung: Die aus der Literatur, der Wildnachweisung und den Gewölluntersuchungen stammenden "Punkte" tragen nie den Aktualisierungsstrich (/), selbst wenn sie noch in das Jahr 1980 reichen.
Zum Schluß bedanke ich mich noch bei meiner Frau für geduldiges Korrekturlesen.